Die Gemeinde Konolfingen vermietet das Schulhaus Ursellen. (Symbolbild: neo1 / Archiv)
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Konolfingen vermietet Schulhaus Ursellen an den Verein prima-familia
Das Schulhaus Ursellen in der Gemeinde Konolfingen wird seit Februar nicht mehr für den Schulbetrieb genutzt. Die 9. Klassen, die bisher dort unterrichtet wurden, sind ins Schulhaus Kirchbühl umgezogen. Der Gemeinderat möchte das leerstehende Gebäude verkaufen, hat nun aber eine Zwischenlösung gefunden.
Seit diesem Monat vermietet die Gemeinde die Schulräume an den Verein prima-familia, wie der Gemeinderat mitteilt. Der Verein betreibt im Schulhaus Ursellen eine Volksschule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Gemeindepräsident Jonas Rohrer zeigt sich mit dieser Lösung zufrieden. "Es ist immer schade, wenn Gebäude leer stehen. Darum haben wir eine Zwischennutzung geplant und prima-familia hatte Interesse, das Gebäude weiterhin als Schulhaus zu nutzen. So entstand eine Win-win-Situation."
Dass die Gemeinde das leerstehende Schulhaus vermieten kann, ist für Konolfingen auch finanziell von Vorteil. "Mit der Vermietung können wir Einnahmen generieren. Wir arbeiten aktuell daran, weitere Optionen zu prüfen. Für einen allfälligen Verkauf bräuchte es auch eine Umzonung der Fläche. Das braucht alles seine Zeit. Darum bin ich froh, dass wir diese Zwischenlösung finden konnten."
Der Mietvertrag mit dem Verein prima-familia ist langfristig angelegt, sagt Jonas Rohrer. Ob und wann die Gemeinde Konolfingen das Schulhaus Ursellen verkaufen kann, ist derzeit noch offen.
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