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Konolfingen baut fixen Unihockeyboden ein
Nach Biglen ist Konolfingen erst der zweite Standort in der Schweiz mit einem reinen Unihockey-Hallenboden. Die Vereine Lions Konolfingen und Lejon Zäziwil versprechen sich davon bessere Trainings- und Wettkampfbedingungen.
Was im vergangenen Dezember mit einer Idee begann, ist nur wenige Monate später Realität geworden: In der SLM Arena in Konolfingen wird derzeit ein neuer Unihockeyboden eingebaut. Die Lions Konolfingen und Lejon Zäziwil investieren gemeinsam in den Spezialboden und machen die Halle damit zur erst zweiten in der Schweiz, die ausschliesslich über einen Unihockey-Hallenboden verfügt.
Für Robin Walther, Präsident der Lions Konolfingen, ist das ein Meilenstein für den Unihockeysport in der Region. Der neue Boden sei optimal auf die Anforderungen des Sports abgestimmt. Es sind nur noch die Linien für das Unihockeyfeld eingezeichnet. Zudem bietet der Belag eine bessere Dämpfung und sorgt für mehr Halt, wodurch das Wegrutschen der Spieler:innen deutlich reduziert werden soll.
Bemerkenswert ist auch das Tempo des Projekts. Erst im Dezember begannen die beiden Vereine mit der Planung, bereits Ende Juli wird der Boden eingebaut. «Die neue Saison kann kommen», sagt Walther. Für die beiden Vereine ist der neue Boden eine grosser Schritt vor allem aus finanzieller Sicht, der Unihockeyboden hat um die 80'000 Franken gekostet.
Einbau im dritten Stock
Für den Einbau verantwortlich ist Bodenleger Sandro Flühmann. Eine besondere Herausforderung war der Transport des Materials. Die Unihockeyhalle befindet sich im dritten Obergeschoss der SLM Arena direkt unter dem Dach. Sämtliche Elemente mussten deshalb nach oben gebracht werden, geklappt hat aber alles.
Der neue Boden wird direkt auf den bestehenden Hallenboden verlegt. Dieser wird vorgängig gründlich abgeschliffen. Da Flühmann bereits den ersten Unihockeyboden der Schweiz in Biglen eingebaut hat, konnte er auf wertvolle Erfahrungen zurückgreifen. Entsprechend zügig verliefen die Arbeiten in Konolfingen.
Bevor die Teams auf dem neuen Belag trainieren können, stehen noch letzte Arbeiten an. Zudem wollen die beiden Vereine Trainer:innen und Teams im Umgang mit dem Spezialboden schulen. Ziel ist es, den Belag möglichst lange in einem einwandfreien Zustand zu erhalten.
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