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| Abstimmungen

Langenthal: Abstimmungskampf zur Finanzierung des Eissports läuft

Die Stadt Langenthal soll doppelt so viel Geld bezahlen für den Nachwuchs. Der Gemeinderat und der Stadtrat von Langenthal hatten sich schon dafür ausgesprochen: Neu sollte der Nachwuchs mit 250'000 statt 125'000 Franken unterstützt werden. Weil aber ein Komitee das Referendum ergriffen hat, stimmt das Stimmvolk von Langenthal am 9. Februar darüber ab. 

In einer Medienmitteilung von heute, erklärt das Befürworterkomitee, wieso sie für ein Ja an der Urne kämpfen. Auf Anfrage von neo1 erklärt Pascal Dietrich, Co-Präsident des "Operation Eissport Langenthal"-Komitees, das sie in erster Linie Klarheit schaffen wollen. Das Geld solle dem Nachwuchs zu Gute kommen und würde auch nur dem Nachwuchs zur Verfügung gestellt werden. Falls die Unterstützung nicht umgesetzt werden kann, hätte das schwerwiegende Folgen für den Nachwuchs. Er hofft darum, dass am 9. Februar viele Personen abstimmen werden. 

Die Gegenseite, das Nein-Komitee, hat sich gegenüber neo1 auch geäussert: "Es sollte eine gerechte Verteilung der Kosten von der Stadt im Thema Breitensport geben. Da gibt es noch weitere Sportarten, die auch unterstützungsbedürftig sind", erklärt Renate Niklaus vom Nein-Komitee. "Wir finden, dass es ein städtisches Gesamtkonzept in der Sportförderung geben sollte. In dem sollen alle Sportarten gleich behandelt werden."

Wie Diego Clavadetscher, Stadtrat von Langenthal und Mitglied der Referendumsgruppe, auf Anfrage von neo1 erklärt, sei unter anderem der Betrag zu hoch: Von momentan 125'000 Franken würde dieser Betrag sich neu auf 250'000 verdoppeln. Zudem sei die Unterstützung auch nicht zeitlich befristet. Das Komitee ist der Meinung, dass die Politik alle Sportarten gleich behandeln sollte. Am 9. Februar soll nun das Stimmvolk darüber bestimmen, wie es mit dem Eissportnachwuchs weitergeht.

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