(Bild: pexels)
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Kollegen ja, Lernen nein – so fühlen sich Emmentaler Teens vor dem Schulstart
Heute beginnt für die Schüler:innen im Emmental das neue Schuljahr. Während sich die Jüngeren noch über neue Znüniböxli, Gspänli und Hefte freuen, sieht die Realität bei den Jugendlichen ganz anders aus – vor allem bei jenen, die jetzt in die 9. Klasse starten.
Denn das letzte Schuljahr bringt nicht nur neue Lehrer:innen oder Stundenpläne mit sich – sondern auch viel Druck: Was will ich einmal werden? Wo finde ich eine Schnupperlehre? Was, wenn es nicht klappt?
Diese Fragen beschäftigen auch Ari, Jana, Leandro, Meilin und Gian – fünf Jugendliche aus der Region, die letzte Woche einen Schnuppertag bei neo1 im Radiostudio verbringen durften. Wir haben die Gelegenheit genutzt und mit ihnen über den bevorstehenden Schulstart gesprochen.
Die Stimmung? Eher verhalten.
Auf die Frage, ob sie sich auf die Schule freuen, antworteten die meisten mit einem klaren «Nein». «Das ist einfach schwierig wegen der Lehrstellensuche», meint Gian (14) aus Sumiswald. Andere sagen: «Ich freue mich auf die Kollegen – aber nicht auf das Lernen.» Oder ganz neutral: «So lala…»
Trotzdem haben alle fünf klare Ziele fürs neue Schuljahr: «Ich will gute Noten», sagt Leandro (14) aus Grosshöchstetten. Die 12-jährige Meilin aus Trimstein meint: «Ich habe mich vielleicht fürs Gymnasium angemeldet – mal schauen, ob’s klappt.» Und Jana (14) aus Grosshöchstetten wünscht sich im Französisch eine 5,5. Ari (13) aus Hasle-Rüegsau wiederum hofft auf neue Kolleginnen und Kollegen und Gian wünscht sich Orientierung, was die berufliche Zukunft betrifft.
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