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KK Entlebuch ist einen Schritt weiter
Der Grob-Businessplan und die Machbarkeitsstudie liegen vor. Nun wurde der Eintritt in die nächste Projektphase Vorprojekt durch die Trägerschaft und die NRP-Verantwortlichen (Neue Regionalpolitik) frei gegeben. Wenn die zwei Hauptanliegen der Investorin erfüllt werden, steht einer Umsetzung dieses überregionalen Projektes nicht mehr viel im Weg.
Seit November 2019 arbeitete das Projektteam KKE sehr intensiv am Businessplan sowie an der Machbarkeit dieses Projektes. Im März durften der Trägerschaft die Resultate präsentiert werden. Die Trägerschaft, wozu auch die Investorin Businesspark Aentlebuch AG gehört, sieht in den Resultaten hohes Potenzial das kulturelle Schaffen im Entlebuch mit den bestehenden Angeboten der UNESCO Biosphäre Entlebuch (UBE) zu verknüpfen. Daher will die Trägerschaft das Projekt KKE weiterziehen. Zusammen mit den Verantwortlichen zum NRP-Entscheid (Dienststelle rawi, Kulturförderung Luzern und die Region Luzern West) wurde der Segen zum Einstieg in die nächste Projekt-Phase erteilt. Diese umfasst das Vorprojekt, welches die definitiven Grundlagen für den Bau und den Betrieb liefern wird.
Das Angebots-Portfolio besteht aus drei Hauptsäulen; A: Kultur, B: Seminar- und Tagungswesen sowie C: Gastronomie unter starkem Einbezug von Regionalprodukten der UBE. Passend zur Investorin, der Businesspark Aentlebuch AG, soll der Bereich Seminare, Tagungen und kleinere Kongresse an den Wochentagen beworben werden. Als grosses Plus gegenüber anderen Standorten sieht man die UBE und deren bereits umfangreichen Angebote an Exkursionen. Die Verknüpfung vom bestehenden Leistungsangebot der UBE mit der Infrastruktur KKE, im Einklang mit der Natur im Entlebuch, ist in der Schweizer Tagungslandschaft einzigartig. Im Bereich Kultur ist es wichtig, dass die lokalen Vereine der Gemeinde Entlebuch die Räumlichkeiten zu für sie verkraftbaren Konditionen nutzen können. Dieser Anforderung kann Rechnung getragen werden. Keine Überraschung dürfte es sein, dass sich das Projektteam mit der Herausforderung konfrontiert sieht, dass der gesamte Kulturteil kaum wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Was man von der Stadt Luzern mit dem KKL, dem Luzerner Theater und von weiteren Kulturstätten schon lange kennt, wäre auch hier nicht anders. Kultur muss von der öffentlichen Hand sowie von Mäzenen und Stiftungen mitfinanziert werden. Aus Sicht der Trägerschaft hat das KKE das Potenzial eine wichtige Kulturinstitution im Kanton Luzern und Sinnbild des kulturellen Lebens auf dem Land zu werden. Dass solche Kulturgelder auch vermehrt in die Luzerner Landschaft fliessen sollen, erkennt man an den aktuellen politischen Debatten.
Im Vorprojekt geht es nun um folgende zwei Hauptpunkte: Sicherheiten für die Investorin bezüglich langfristiger Nutzung der Räumlichkeiten sowie Klarheit beim Architekturkonzept. Im Sinne einer Vision wurden im Herbst 2019 Bilder gezeigt, wie ein KKE in Zukunft aussehen könnte. Seither wurde viel geklärt und die Verantwortlichen wissen aus der Erarbeitung des Businessplanes, welche Anforderungen an das Raumkonzept genau bestehen. Dass diese Visualisierung nicht genau dieser Vision entsprechend umgesetzt werden kann, liegt auf der Hand. Einerseits wäre der Bau akustisch nicht optimal andererseits viel zu teuer. Der Businessplan hat gezeigt, dass die Investitionen für ein ausgeglichenes Betriebsbudget (inklusive staatlicher und privater Fördergelder) nicht über CHF 15 Millionen zu stehen kommen dürfen. Schliesslich soll die Miete und somit auch die Kosten für Veranstaltungen im Kulturbereich tragbar sein. Im Vorprojekt wird nun bezüglich Raumeinteilung und Architektur geklärt, was mit diesem zweistelligen Millionenbetrag alles realisiert werden kann. Zudem benötigt die Investorin weitere sichere Mieteinnahmen oder zugesicherte Gelder von Mäzenen für die Betriebsgesellschaft KKE. Zur Förderung der Kultur wie auch als Sicherheit für den Betrieb ist die Gründung einer Stiftung vorgesehen.
Dass dies ein grosses Projekt für die Region Entlebuch ist, darüber sind sich alle Beteiligten bewusst. Immer grössere involvierte Kreise aus den Bereichen Kultur, Tourismus und Wirtschaft sind überzeugt, dass hier ganz viel Nachhaltiges für die Region entstehen kann. Deshalb sind das Projektteam, die Trägerschaft und viele Sympathisanten positiv gestimmt, dass hier für die Region etwas entsteht, was weit über den Kanton Luzern hinaus Ausstrahlung haben wird. Bau, Businessplan und Finanzbeschaffung ist in der jetzigen Phase ein laufender Prozess. Hier darf ein Projekt für die kommenden Generationen entstehen (Medienmitteilung/neo1).
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