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Kirchgemeinde Grosshöchstetten verkauft Parzelle der Bühlmatte nicht

An einer ausserordentlichen Versammlung stimmte die Kirchgemeinde Grosshöchstetten am 16. Mai über einen Antrag ab, der ein fünfjähriges Verkaufsverbot ihrer Parzelle der Bühlmatte forderte. Mit 96 zu 11 Stimmen wurde dieser Antrag angenommen, das Grundstück wird nicht verkauft.

 Auf der Bühlmatte in Grosshöchstetten plant die Halter AG eine Überbauung. Dafür hätte die Firma auch ein Grundstück der Grosshöchstetter Kirchgemeinde gekauft, welches rund einen Drittel der gesamten Zone mit Planungspflicht ausmacht. Aus diesem Vorhaben wird aber nichts. An der ausserordentlichen Versammlung stimmten die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde über einen Antrag von Theo Leuenberger ab. Dieser beinhaltet ein fünfjähriges Verkaufsverbot des Grundstücks. Mit 96 zu 11 Stimmen wurde der Antrag angenommen.

Theo Leuenberger reichte den Antrag für die Interessensgemeinschaft IG Bewahrung Bühlmatte Parzelle 12 ein, welche als IG dies nicht selbst machen kann. Rolf Bühler, Sprecher der IG zeigt sich erfreut über das Ergebnis der Abstimmung. "Wir haben unser Ziel erreicht. Die Parzelle wird nicht verkauft und bleibt grün."

Der Kirchgemeinderat wollte das Grundstück verkaufen. Aus seiner Sicht wäre der Zeitpunkt ideal gewesen. Präsidentin Sonja Ryser ist vom Ergebnis der Abstimmung nicht überrascht. "Nachdem im Vorfeld eine Mobilmachung stattfand, konnten wir damit rechnen. Ich finde es aber schade, weil es eine verpasste Chance ist." Die Meinung der Mehrheit gelte es vom Rat aber zu akzeptieren und sie werden sich dementsprechend richten, ergänzt Sonja Ryser.

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