In diesem Perimeter soll der Wärmeverbund gebaut werden
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Kirchberg: Wärmeverbund wird langsam konkret
Im Kirchberger Unterdorf soll ein Wärmeverbund entstehen. Bauherrin ist die Localnet AG aus Burgdorf. Nach einer Bedürfnisabklärung hat die Localnet nun gestern Abend die Gemeinde über den aktuellen Stand des Projekts informiert.
Sie seien aktuell an einem Vorprojekt, sagt der Leiter Wärme der Localnet, Janick Jampen, beim Informationsanlass. Geplant ist ein Wärmeverbund mit Holzschnitzelheizungszentrale im neuen Werkhof Neumatt. Der Verbund soll Liegenschaften im Unterdorf, zwischen Neuhof und der Gemeindeverwaltung erschliessen.
Nun gehe es darum, möglichst viele Interessierte zu finden, die ihre Liegenschaft an den Wärmeverbund anschliessen möchten. Erst danach könne ein detailliertes Projekt mit genauen Bau- und Kostenplänen ausgearbeitet werden. In den nächsten Wochen wird die Localnet daher mit Unternehmen und Privaten Kontakt aufnehmen, um sie vom Wärmeverbund überzeugen. Nächsten Frühling fällt dann der definitive Entscheid, ob das Projekt genügend Interessenten hat, um realisiert zu werden. Es sehe aber gut aus, bisher hätten sie schon für 30 Prozent der minimal nötigen Anschlüsse Interessenten. Insgesamt sollen sich 300 bis 400 Haushalte an den Wärmeverbund anschliessen. Wenn alles gut läuft, ist der Baustart für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant.
Auch für die Gemeinde ist der Wärmeverbund wichtig, sagt die Gemeinderatspräsidentin Marianne Nyffenegger. Er würde der Gemeinde helfen, fast die Hälfte des Energierichtplans einzuhalten. Sie rechnet damit, dass genügend Interessenten gefunden werden. Und wenn nicht, werde der neue Werkhof halt ohne Wärmeverbundzentrale gebaut, sagt sie weiter.
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