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Kinogenossenschaft Langnau erhält Kulturpreis der Gemeinde
Seit 2014 vergibt die Gemeinde Langnau den Kulturpreis. Gruppen, Institutionen und Einzelpersonen werden für ihr Engagement gewürdigt.
Nach den Jazz-Nights, dem Konzertverein, Käpt'n Holger und dem Architekten Martin Sturm, wird in diesem Jahr die Kinogenossenschaft Langnau mit dem Preis bedacht.
Doris und Robert Hofer sind Mitinitianten des Langnauer Kinos. Immer von Oktober bis Mai, werden am Montag, Dienstag, immer häufiger auch Sonntags, sorgfältig ausgewählte Filme gezeigt. Gegründet wurde die Genossenschaft in den 90er Jahren.
In den Anfängen wurden jede Woche Podest und Stühle gestellt, mit schweren Filmrollen hantiert und Dienstags alles wieder abgebaut.
Es folgte der Wechsel in die kleine Halle der Kupferschmiede, eine fix installierte Kinobestuhlung, das analoge Zeitalter wurde verabschiedet und mit der Unterstützung von Gönnerinnen und Gönnern, der Gemeinde und weiteren Zuschüssen, schaffte die Genossenschaft auch den Sprung ins digitale Zeitalter.
Der zuständige Gemeinderat Martin Lehmann, würdigt in seiner Laudatio den beeindruckenden Durchhaltewillen der Pioniere.
Das die Macher:innen nun seit über 30 Jahren, ein gut kuratiertes Filmangebot präsentierten, dies in einer Zeit, in der ringsum viele Lichttheater ihre Türen für immer schliessen müssen, verdiene grossen Respekt.
Das Kino sei eine wichtige Bereicherung des Dorflebens, ein Treffpunkt für Alt und Jung und ein Ort der Begegnung für ganz verschiedene Menschen.
Der Langnauer Kulturpreis ist mit 10'000 Franken dotiert und wird diesen Donnerstag, 23. Oktober in der Kupferschmiede übergeben.
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