Der Kindergarten Hubel in Herzogenbuchsee bleibt weiterhin zu (Bild: Schule Herzogenbuchsee)
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Kindergarten Hubel in Herzogenbuchsee bleibt unbenutzbar
Wegen des Schimmel-Befalls bleibt der Kindergarten Hubel weiter unbenutzbar. Das bedeutet, dass die Kindergartenkinder auch im neuen Schuljahr in einem Provisorium unterrichtet werden. Vorgesehen ist eine Container-Lösung beim Schulhaus Mittelholz.
Gebäudeteile des Kindergartens Hubel sind mit Schimmel befallen. Als vorsorgliche Massnahme wurde deshalb der Unterricht nach den Frühlingsferien in ein Provisorium in den Theorieraum in der Sporthalle Mittelholz verlegt (wir berichteten). Die detaillierten Untersuchungen haben nun ergeben, dass das Untergeschoss des Kindergartens Hubel nicht mehr benutzt werden darf. Auch im oberen Stock ist die gemessene Schimmelbelastung zu gross, als dass ein unbedenklicher Kindergartenbetrieb stattfinden kann. Entsprechend wird nun abgeklärt, ob das Gebäude überhaupt noch saniert werden kann oder ob ein Neubau wirtschaftlicher ist.
Klar ist damit auch, dass der Kindergartenunterricht im kommenden Schuljahr weiterhin in einem Provisorium stattfinden wird. Klar ist auch, dass dies aus Platzgründen längerfristig nicht mehr im Theorieraum der Sporthalle sein wird. Vorgesehen ist stattdessen ein Container-Provisorium beim Schulhaus Mittelholz. Die Gemeinde kann zwei Container vom Altersheim übernehmen. Den dafür nötigen Kredit von 100 000 Franken genehmigte der Gemeinderat Ende Mai. Installiert wird der Ersatz-Kindergarten auf dem Gelände des ehemaligen Hauswirtschaftsgartens angrenzend an den Bärenfeldweg. Das Baubewilligungsverfahren wurde bereits eingeleitet, ebenfalls wurden die Anwohner schriftlich informiert und ihre Zustimmung eingeholt. Ihnen danken die Verantwortlichen der Gemeinde an dieser Stelle ausdrücklich für die Kooperation. Einzugsbereit sein werden die Container voraussichtlich auf das zweite Quartal, also nach den Herbstferien.
Geprüft wurde neben mehreren Standorten auf dem Areal des Schulhauses Mittelholz auch ein Standort auf dem nördlichen Ende des Badi-/Sporthallen-Parkplatzes an der Ecke Mittelholzstrasse/ Langenthalweg. Hier wäre aber eine Zonenplanänderung nötig gewesen. Zudem erwies sich bei diesem Standort die Umgebung als zu wenig kinderfreundlich und als zu nahe an den doch teilweise stark befahrenen Strassen.
Auf das Feuchtigkeitsproblem und einen möglichen Schimmelbefall hingewiesen wurden die Behörden Ende März. Im Rahmen der Erhebung des Unterhaltsbedarfs stiess man auf zu viel Feuchtigkeit im Untergeschoss des im Jahre 1946 erstellten Kindergarten-Gebäudes. Sofort wurde ein Spezialist für genauere Abklärungen zugezogen und der Unterricht nach den Frühlingsferien vorsorglich ins Provisorium verlegt. Betroffen davon sind rund 40 Kinder.
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