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KESB wehrt sich gegen das "schlechte Image" und Vorurteile
Ungewöhnlich teure Therapien oder Eltern, denen ihre Kinder ohne Zustimmung weggenommen wurden, sorgen in den letzten Jahren in den Medien für Schlagzeilen. Und sie sorgen für ein schlechtes Image der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB. Nun will die KESB Kanton Bern mit einer neuen Broschüre Gegensteuer geben.
Das Bild, das in den Medien vermittelt werde, sei oft zu einseitig, sagt Thomas Büchler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der bernischen KESB. Das komme daher, dass in den Medien oft die Betroffenen Auskunft geben und ihre Sicht schildern. Aus Daten- und Personenschutzgründen kann die KESB jeweils dazu aber nicht Stellung nehmen und ihre Sicht der Dinge darlegen. So entstehe ein einseitiges Bild, das das Vertrauen in die Behörde mindere und zugleich die Arbeit der KESB erschwere. Denn wenn die Bevölkerung kein Vertrauen habe, sei es schwieriger, in bestimmten Fällen gemeinsame Lösungen zu finden.
Mit der neuen Broschüre will die KESB nun zeigen, wie sie in konkreten Fällen arbeitet. Dafür werden verschiedene Beispiele aus dem ganzen Kanton beleutet und erklärt, wie dort Lösungen gefunden wurden, wo aber auch die Grenzen der KESB liegen.
Die Broschüre gibt es online auch hier zu finden.
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