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(K)ein Festival für Schweizer Musikschaffende
Am 27. und 28. Februar 2021 findet mit dem Ghost Festival das grösste Schweizer Musikfestival statt, das es je gegeben hat. Oder eben nicht.
Kurz vor Weihnachten geisterten auf diversen Social-Media-Plattformen die ersten markanten weissen Streifen auf schwarzem Hintergrund herum. Noch gänzlich ohne Text oder Hinweise entstanden um das auffällige Zeichen rasch Gerüchte. Die gleiche Symbolik tauchte auch auf Plakaten in fünfzehn grösseren Schweizer Städten in allen vier Sprachregionen auf. Die Schweiz rätselte. Am 11.1.21 wird das Geheimnis gelüftet: der «Balken» steht für das Ghost Festival. Am 27. und 28. Februar 2021 findet mit dem Ghost Festival das grösste Schweizer Musikfestival statt, das es je gegeben hat. Auf dem hochkarätigen Lineup stehen rund 300 Bands und Musiker*innen aus der ganzen Schweiz, so etwa Patent Ochsner, Black Sea Dahu, Annie Taylor, Stefan Eicher, KT Gorique, Lo & Leduc, Brandy Butler, Dennerclan, Züri West, James Gruntz, Big Zis, Stahlberger, Steffe La Cheffe, Dachs, Billie Bird, Michael von der Heide, Knackeboul uva..
Das Ghost Festival - ein Riesenspektakel… und doch bleibt es Ende Februar still, denn das Festival findet in Wirklichkeit nicht statt. Irgendwie aber doch. Denn das Ghost Festival ist eine Solidaritätsaktion für das Schweizer Musikschaffen, eine Berufsgattung, die von der Corona-Pandemie besonders stark getroffen wurde. Am 11. Januar 2021 um 11:11 Uhr startet der Ticketverkauf für diesen fiktiven Event. Der Erlös wird zu 100% an die teilnehmenden Musikschaffenden weitergegeben. Mit der simplen und witzigen Idee eines Geisterfestivals möchte das Ghost-Club-Kollektiv einen breiten Dialog in der Gesellschaft anstossen und ein mediales wie auch soziokulturelles Zeichen setzen, ohne dabei anklagend zu wirken. Vielmehr sollen solidarisches Bewusstsein und das Erkennen des kulturellen Wertes von Musik ins Zentrum rücken. Der Ghost Club ist ein Verein, bestehend aus Musiker*innen, Booker*innen, Veranstalter*innen, allem voran aber einfach Musikliebhaber*innen. (MM)
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