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Kanton Luzern will Polizeiarbeit und -gesetz modernisieren
Gestohlene Autos wieder finden, schwere Verbrechen aufklären oder Serientäter:innen erwischen. All dies gehört zu der täglichen Arbeit der Polizei. Im Kanton Luzern könnte die Polizeiarbeit noch besser und schneller gehen, wenn es möglich wäre, dass die Polizei die heutigen modernen Hilfsmittel brauchen dürfte, heissts es in einer Mitteilung der Luzerner Regierung. Sie möchte nun das Gesetz anpassen.
Konkret will der Kanton Luzern zum Beispiel Kameras an Strassen installieren, welche automatisch die Nummernschilder der vorbeifahrenden Autos einlesen und so merken, wenn ein Auto als gestohlen gemeldet ist. So wird die Fahndung nach gestohlenen Autos oder nach gesuchten Personen einfacher, meldet die Luzerner Regierung. Das neue System wird aber nicht ausdrücklich gegen Verkehrssünder gebraucht, sondern nur bei schweren Verbrechen.
Zusätzlich zu den Kameras möchte die Luzerner Regierung ein neues Analysesystem für Serien-Kriminalität kaufen. Dieses analysiert Delikte und merkt, wenn es Gemeinsamkeiten gibt und die gleiche Täterschaft involviert ist. Bis jetzt braucht es, um dies herauszufinden, sehr viel Kleinarbeit. Mit dem neuen System will die Luzerner Polizei Serien-Kriminalität schneller stoppen können.
Als weiteren Punkt möchte der Kanton Luzern zusammen mit den anderen innerschweizer Kantonen eine gemeinsame Polizeieinsatzzentrale aufbauen um auch mehr Daten austauschen zu können. Mit dem heutigen Polizeigesetz kann die Luzerner Polizei aber all die neuen Hilfsmittel noch nicht einführen. Deshalb hat der Regierungsrat das Gesetz entsprechend angepasst. Wenn der Kantonsrat der Änderung zustimmt, soll das neue Polizeigesetz ab 1. Janauar 2023 in Kraft treten.
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