Auch wenn weniger Impfstoff da ist als geplant: Das Impfzentrum Willisau geht am Montag auf.
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Kanton Luzern muss Impftermine neu koordinieren
Es war diese Woche vermehrt Thema: Die Schweiz hat 350'000 Impfdosen vom Biotechnologieunternehmen Moderna erwartet. Weil es beim Hersteller Probleme gab, kamen aber nur 70'000 Dosen des Corona-Impfstoffs an. Der Kanton Luzern erhält von dieser Lieferung gar nichts.
Es sei schwierig, wenn die Meldung kommt, dass es doch weniger Impfdosen gibt als zuerst geplant war, sagt Guido Graf, der Gesundheitsdirektor des Kantons Luzern im Interview mit neo1. "Die Termine waren ja schon ausgeschrieben. Da macht man sich schon Gedanken, wie man das jetzt umsetzen soll mit den Imfpungen." Nächste Woche könne der Kanton Luzern die Impftermine noch einhalten. Im Mai gäbe es aber wieder massiv weniger Impfstoff, so Guido Graf. Auch diese Termine seien aber schon vergeben. "Wenn wir einen Imftag absagen müssen, müssen wir etwa 1'700 Personen anrufen und ihnen sagen, dass sie erst in sechs Wochen wieder einen Termin bekommen. Da ist das Verständnis gleich null, aber das verstehe ich auch, es ist ärgerlich." Im Juni hingegen gäbe es viel Impfstoff auf einmal. Auch das heisst für den Kanton Luzern wieder: Umplanen, umorganisieren und so viele Leute pro Tag impfen wie möglich. Auch Guido Graf ist der Meinung, das BAG könnte seine Aufgabe in Sachem Impfstoff besser machen. Vor allem, weil der Bund noch letzte Woche die Kantöne dazu aufgefordert habe, die Impfvorräte abzubauen damit es schneller vorwärts geht, so Guido Graf.
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