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| Politik | Abstimmungen

Kanton Luzern: Initiativen zur "Luzerner Kulturlandschaft"

Der Kanton Luzern stimmt am 29. November über zwei Initiativen mit dem Titel " Luzerner Kulturlandschaft" ab. 

Die Doppel-Initiative will Böden ausserhalb der Bauzone, die von der Landwirtschaft genutzt werden dürfen, schützen und eine weitere Zersiedelung verhindern. Das wollen die Initianten auf zwei Arten erreichen: Es soll ein Gesetz dazu geben und auch ein Paragraph dazu in der Kantonsverfassung. Dem Luzerner Regierungsrat und auch dem Kantonsrat gehen die beiden Initiativen zu weit. Vor allem ein Begriff in dem formulierten Gesetz hätte Folgen, erklärt Fabian Peter, Regierungsrat und Vorsteher des Bau, Umwelt und Wirtschaftsdepartement. Die Initianten wollen die landwirtschaftlichen Nutzungsflächen schützen. "Landwirtschaftliche Nutzflächen sind die Fächen, die heute landwirtschaftlich genutzt werden. Das heisst auch innerhalb der Bauzonen. Das heisst, es gäbe im Kanton Luzern rund 1000 Hektaren Bauland, rechtkräftig eingezontes Bauland, der durch den Schutz der landwirtschaftlichen Nutzflächen plötzlich nur noch in absoluten Ausnahmefällen bebaut werden kann", erklärt Fabian Peter. Im Moment habe der Kanton Luzern schon Mühe die Rückzonungsstrategie umzusetzen, dort gehe es nur um 67 Hektaren, die von einer Bauzone wieder zu einer landwirtschaftlichen Zone umgewandelt werden müssen. Der Luzerner Regierunsgrat findet die Anligen der Initative aber gut. Der Boden sei eine wichtige Ressource und müsse geschützt werden, sagt Fabian Peter. Darum hat der Regierungsrat einen Gegenvorschlag gemacht, der laut Fabian Peter in der Umsetzung weniger radikal sei. 

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