Der Kanton Luzern will vermehrt auf Sportvereine zugehen. Diese seien für die Integration wichtig (Symbolbild / Pixabay).
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Kanton Luzern führt Integrationsprogramm weiter
Der Kanton Luzern hilft Migrantinnen und Migranten bei der Integration. Seit Januar setzt er das kantonale Integrationsprogramm 2018-2021 (KIP II) um und führt damit das Vorgängerprojekt weiter, heisst es in einer Mitteilung.
Ziel ist es, die Erstinformation nach der Ankunft weiter zu optimieren, die Integrationsarbeit von Gemeinden zu stärken, die sprachliche und berufliche Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen voranzutreiben sowie die Integrationsbemühungen des Sports zu unterstützen.
Dabei sollen etwa Sportvereine direkt angegangen werden, um sie bei der jetzt schon gut laufenden Integrationsarbeit zu unterstützen. Gemeinden, welche bereits beim KIP mitgemacht und über 5000 Einwohner haben, sollen zudem die Möglichkeit haben, mit dem Kanton sogenannte Mini-KIPs abzuschliessen. Dabei handelt es sich um Verträge, die den Gemeinden bei der Ausgestaltung ihrer Integrationsmassnahmen mehr Spielraum geben. Im Gegenzug erhalten sie Geld vom Kanton, erklärt die Luzerner Integrationsdelegierte Irene Barmettler gegenüber neo1.
Das Programm KIP II läuft bis 2021 weiter.
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