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Kanton lockert Forderungen bei Unterbringung von Flüchtlingen
Die Polizei- und Militärdirektion und der Verband Bernischer Gemeinden sprachen sich an einer Sitzung für ein gemeinsames Engagement von Kanton und Gemeinden bei der Unterbringung von Asylsuchenden aus. Der Kanton geht auf die Anliegen des VBG ein. Im Gegenzug wird von den Gemeinden erwartet, dass sie Hand bieten für rasche Lösungen zur Unterbringung von Asylsuchenden. Die Regierungsstatthalter sollen eine wichtige Brückenfunktion zwischen Kanton und Gemeinden wahrnehmen.
Nachdem die Absicht des Kantons, grössere temporäre Unterkünfte zu schaffen, bei den Gemeinden auf Widerstand gestossen ist, wird nun geprüft, ob das Ziel auch mit kleineren Unterkünften erreicht werden kann. Diese Neuausrichtung dürfte mit grösseren Kosten verbunden sein, weil die Betreuung von Asylsuchenden an mehreren Standorten aufwändiger ist.
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