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Kanton Bern stockt Wildhütercorps auf
Der Kanton Bern stockt sein Team von Wildhüterinnen und Wildhütern auf. Das Ziel ist es, die Aufsicht in den Naturschutzgebieten, Vogelreservaten und Wildschutzgebieten zu verstärken, weil es immer häufiger Störungen gab.
Es gebe Besucherinnen und Besucher, die in solchen Gebieten illegal Feuer entfachen, campieren oder laut Musik abspielen, Hunde laufen und Abfall liegen lassen, meldet das zuständige Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT). Im Zuge der Coronapandemie haben sich die Probleme nochmals erhöht - unter anderem am Selhofenzopfen, wo die Gürbe hinter dem Flughafen Belp in die Aare mündet oder auf der Engstlenalp. Um die Situation zu verbessern wurde von verschiedener Seite gefordert, dass mehr Wildhüter eingestellt werden. Auch der Bund habe dazu angeregt, heisst es weiter.
Das Jagdinspektorat des Kantons Bern wird nun ein Aufsichtskonzept für die Schutzgebiete ausarbeiten. Zudem werden die Wildhüter bei der Aufsicht auch von Rangern und der freiwilligen Naturschutzaufsicht unterstützt.
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