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Kanton Bern nutzt erstmals Satellitenbilder für Waldschäden

Nach den verheerenden Winterstürmen Burglind und Evi sind die Aufräumarbeiten in den Wäldern des Kantons Bern nach wie vor im Gang. Erstmals werden für die Begutachtung der Waldschäden Satellitenbilder erstellt und ausgewertet.

Die Folgen der Stürme Burglind und Evi sind noch immer deutlich zu spüren. Die Gemeinden des Oberemmentals schreiben in einer gemeinsamen Mitteilung in diversen regionalen Anzeigern, dass Wälder gemieden werden sollen, weil nicht klar ist, welche Gefahren nach den Stürmen noch da sind.

Gemäss Gerold Knauer, Gebietsleiter der Waldabteilung Voralpen des Kantons Bern, liegt in den Wäldern des Kantons Bern so viel Holz, wie normalerweise in einem ganzen Jahr geholzt wird. Entsprechend gestalten sich die Aufräumarbeiten langwierig. Knauer rechnet damit, dass diese sich bis in den Sommer oder allenfalls in den Herbst hineinziehen können. Generell solle man sich nur in Wälder begeben, bei denen man sicher sei, dass diese bereits geräumt wurden oder von denen keine Gefahr durch laufende Arbeiten ausgehe.

Eine genaue Karte mit dem Ausmass der Schäden gibt es nicht. Der Kanton Bern setzt nach den Winterstürmen dieses Jahr jedoch erstmals auf Satellitenbilder. Deren Auswertung soll zeigen, wo es Schäden gibt, erklärt Knauer gegenüber neo1. Das stellt eine Premiere im Kanton Bern dar, das sei noch Neuland: «Es werden erst Erfahrungen damit gesammelt und wird im Moment erst an Hochschulen und Forschungsanstalten praktiziert», so Knauer. Die ersten Bilder sollen bald erstellt sein. Aktuell laufen Abklärungen mit verschiedenen Anbietern. 

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