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| Politik

Kanton Bern macht finanziell Druck auf Asylorganisationen

Der Kanton Bern rechnet in den nächsten Jahren mit einer weiteren Zunahme der Gesundheits- und Sozialkosten. Diese Entwicklung will der zuständige Regierungsrat Pierre Alain Schnegg (SVP) mit mehr Effizienz und Koordination bremsen. Aber auch im Asylbereich stehen grosse Änderungen an.

Zwischen 2014 und dem Finanzplan 2023 sei bei den Kosten für Gesundheit und Soziales ein Anstieg um 16 Prozent (450 Millionen Franken) zu verzeichnen, rechnete Schnegg am Freitag anlässlich der Jahresmedienkonferenz seiner Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) vor.

Vernetzung auch im Asylbereich

Auch im Asylbereich wird es in diesem Jahr noch grössere Änderungen geben. Ab Mitte Jahr übernehmen neue regionale Partner die Betreuung der Asylsuchenden. Sie werden unternehmerischer Denken müssen als bisher. Der Grund ist, dass der Kanton den Erfolg der Integration der Asylsuchenden mehr gewichtet. Das heisst, die Betreuungsorganisationen werden nur dann voll bezahlt werden, wenn sie die geforderten Ziele erreichen. Dies betrifft insbesondere die Sprachkenntnisse und die Arbeitsintegration.

sda/neo1

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