Regioschule Sumiswald Plus Standort Heimisbach (Bild: zvg. Gemeinde Trachselwald)
Werbung
Kanton Bern ehrt Regioschule Sumiswald Plus für humanitäres Engagement
Die Regioschule Sumiswald Plus sammelt am Standort Heimisbach seit Anfang Jahr, für die Stiftung Digger in Tavannes. Diese baut Minenräumungsmaschinen, die auch im Krieg in der Ukraine eingesetzt werden. Am Montag hat die Bildungsdirektorin Christine Häsler persönlich, die Schule für das humanitäre Engagement geehrt.
Eine Maschine kostet rund eine Million Franken. Ziel der Schule ist es, so viel Geld wie möglich beizutragen. Wobei jedoch der Betrag zweitrangig sei, betont Martin Hunziker, Gemeinderat Bildung in Trachselwald. "Uns geht es mehr um das Engagement als um den finanziellen Aspekt", so Hunziker. Mit selbstgebastelten Produkten und einem Theaterstück sammeln Kinder vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse Spenden. Die Bildungs- und Kulturdirektorin des Kantons Bern, Christine Häsler, würdigte das Engagement am Montag vor Ort in Heimisbach und steuerte auch einen finanziellen Beitrag bei. "Schulen im Kanton Bern haben die Freiheit selbst solche und ändliche Projekte zu organisieren und machen das auch immer wieder. Es ist mir eine persönliche Freude, solch tolles Engagement zu würdigen", so Häsler. Das Projekt zeige eindrücklich, wie Schüler, Lehrpersonen und die Gemeinde Verantwortung übernehmen und sich humanitär engagieren.
Für die kleine Gemeinde Trachselwald sei diese kantonale Anerkennung eine grosse Ehre, so Martin Hunziker. Der zuständige Gemeinderat Bildung arbeitet eng mit der Schule zusammen und ist auch in das humanitäre Engagement mit eingebunden. "Mich berührt wie die Kinder diesem schweren Thema ganz ohne Berührungsängste begegnen, während wir Erwachsenen eher zurückhaltend sind", sagt Hunziker.
Werbung
