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Kanton Bern: Drei Schusswaffeneinsätze im Jahr 2020
12 Schusswaffeneinsätze wurden im Jahr 2020 in der Schweiz verzeichnet, drei davon im Kanton Bern. Die Einsätze mit Elektroimpulspistolen steigen weiter leicht an, meldet die Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten (KKP) in einer Medienmitteilung.
Die Schweizer Polizeikorps haben 2020 insgesamt 12 Schusswaffeneinsätze verzeichnet. Das sind drei Einsätze weniger als im Vorjahr. Weiter angestiegen ist die Zahl der Einsätze mit Elektroimpulspistolen. Diese mussten 96 Mal ausgelöst werden, im Vorjahr waren es noch 73 Einsätze gewesen. Die Hälfte der Einsätze erfolgte im Rahmen der Gefahrenabwehr auf Tiere oder auf Fahrzeuge. Insgesamt drei Personen wurden bei einem Schusswaffeneinsatz tödlich verletzt. Im Vorjahr gab es einen tödlichen Schusswaffeneinsatz.
Die Zahl der Einsätze mit Elektroimpulspistolen hat sich gegenüber den Vorjahren weiter erhöht. Insgesamt 96 Mal wurden die Elektroimpulspistolen eingesetzt. Das sind 23 Einsätze mehr als im Vorjahr. Zudem wurde der Einsatz der Elektroimpulspistole in 87 weiteren Fällen angedroht, musste allerdings nicht eingesetzt werden, um die Lage zu stabilisieren. Diese insgesamt 183 Einsätze mit Elektroimpulspistolen entsprechen einem leichten Anstieg von 7.6% (Vorjahr: 170 Einsätze).
Im Kanton Bern wurden drei Schusswaffeneinsätze im Jahr 2020 verzeichnet. Zwei davon waren gegen Menschen gerichtet, einer mit tödlichem Ausgang. Der dritte Einsatz einer Schusswaffe war gegen ein Auto gerichtet, erklärt Ramona Mock, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern auf Anfrage von neo1.
Die Elektroimpulspistole wurde im letzten Jahr 33 Mal bei einem Einsatz verwendet. Bei drei Einsätzen wurde die Elektroimpulspistole nur angedroht. (MM/neo1)
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