In fünf Verwaltungskreisen gibt es einen Urnengang. In der neo1-Region nicht. (Bild: zvg / Keystone SDA)
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Kampfwahl um Statthalteramt in fünf bernischen Verwaltungskreisen
In fünf bernischen Verwaltungskreisen entscheiden am 18. Mai die Stimmberechtigten, wer künftig das Sagen im Regierungsstatthalteramt sagt. Das teilte der Kanton am Montag nach Ablauf der Anmeldefrist mit.
Im Verwaltungskreis Thun tritt die Bisherige Simone Tschopp (parteilos) gegen den Freisinnigen Aliosha Walter an. In Interlaken-Oberhasli strebt Martin Künzi (SP) eine weitere Amtszeit an, die ihm Grossrat Peter Zumbrunn (SVP) streitig macht.
Eine Kampfwahl gibt es auch im Berner Jura. Amtsinhaberin Stéphanie Niederhauser (FDP) wird von Bruno Dupont herausgefordert, der dem Rassemblement Romand Patriote (RRP) angehört. Dupont wohnt in Lausanne und ist der einzige ausserkantonale Bewerber.
Kandidieren kann jede Person, die Stimmrecht in der Schweiz hat, wie Moritz Zaugg, Leiter Politische Rechte, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Wer gewählt wird, muss dann zwingend in den jeweiligen Verwaltungskreis ziehen.
In Biel/Bienne muss sich die Bisherige Romi Stebler (FDP) gegen gleich zwei Mitbewerbende durchsetzen: Loïc Besançon (Rassemblement Romand Patriote) und Shahla Hasher (parteilos).
Eine Dreier-Auswahl gibt es auch im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen, in dem Amtsinhaber Michael Teuscher (SVP) nicht mehr antritt. Um seine Nachfolge bemühen sich Stefan Janzi (FDP), Grossrat Matthias Matti (Mitte) und Christoph Stalder (SVP). Allfällige Stichwahlen fänden überall am 22. Juni statt.
Fünfmal stille Wahl
In den übrigen fünf Verwaltungskreisen kommt es zu einer stillen Wahl. Das Sagen behalten die Bisherigen Franziska Steck (SVP) im Seeland, Stefan Costa (FDP) im Oberaargau, Alexandra Grossenbacher (parteilos) im Emmental, Ladina Kirchen (SP) in Bern-Mittelland und Ariane Nottaris (SVP) in Frutigen-Niedersimmental.
Die Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter vertreten den Regierungsrat im Verwaltungskreis - und sie setzen sich beim Kanton für die Anliegen der Gemeinden und der Bevölkerung ein. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Die anstehenden Wahlen erfolgen für die Amtsperiode 2026 bis 2029. (sda)
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