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Jugendliche trinken sich häufiger in Rausch - wahrscheinlich wegen der Corona-Pandemie
Mehr Jugendliche konsumieren legale Drogen als noch im letzten Jahr. Das zeigt die jährliche Befragung des Blauen Kreuzes Bern-Solothurn-Freiburg bei Schülerinnen und Schülern an Oberstufenschulen. Insbesondere das Rauschtrinken nahm stark zu. Schuld daran ist sehr wahrscheinlich die Corona-Pandemie, heisst es vom Baluen Kreuz.
Die Fachorganisation für Suchtfragen, das Blaue Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg hat wie jedes Jahr fast 1000 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren befragt, wie oft und aus welchen Gründen sie Alkohol, Tabak und Cannabis konsumieren. Bei der Studie vom 2021 sei aufgefallen, dass mehr Jugendliche sich in den Rausch trinken als noch 2020. Das heisst es in einer Medienmitteilung. Markus Wildermuth, Teamleiter beim Blauen Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg sagt im Interview mit neo1: "Im Jahr 2020 waren die Zahlen bereits sehr hoch, im Vergleich zu 2019. Dass die Trunkenheit zugenommen hat, war sicher das auffälligste im letzten Jahr. Und auch wieso die Jugendlichen trinken, nämlich um sich aufzumuntern oder sich besser zu fühlen." Schon im 2020 hat das Blaue Kreuz vermutet, dass es mit der Corona-Pandemie zusammenhängt, dass Jugendliche mehr trinken. Das habe sich nun wider bestätigt, so Markus Wildermuth. Keine einzige Zahl sei runter gegangen - zum Teil seien sie sogar gestiegen. "Wenn man schaut wie gross die Einschränkungen für Jugendliche sind, gehen wir davon aus, dass es einen Zusammenhang gibt."
Die jährliche Studie
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