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Je weniger Zwang desto besser - Psychiatrien im Umbruch
Personen mit psychischen Beeinträchtigungen, welche sich oder ihr Umfeld gefährden, können gezwungen werden, sich in psychiatrische Behandlung zu begeben. Diese sogenannt fürsorgerischen Unterbringungen FU sollen aber weniger werden. Das empfehlen neue Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Auch im Psychiatriezentrum Münsingen soll der Grundsatz "Offene Psychiatrie vor Zwang" gelebt werden, sagt der ärztliche Direktor Thomas Reisch gegenüber neo1. Je offener die Herangehensweise an die Patienten, desto höher die Erfolgschance der Normalisierung bei den Betroffenen. Der Grat sei aber schmal, sagt Reisch weiter. Wo Zwang nötig sei, müsse er angewendet werden.
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