Im Rahmen des internationalen Parking Day wurden in Langenthal einige Parkplätze umgenutzt. (Bild: zVg. Grünen Langenthal/Oberaargau)
Werbung
Internationaler Parking Day: Wenn Parkplätze zu Begegnungsorten werden
Was wäre, wenn ein Parkplatz mehr sein könnte als nur ein Abstellplatz für ein Auto? Diese Frage stellen sich jedes Jahr Menschen auf der ganzen Welt am internationalen Parking Day – so auch am vergangenen Samstag in Langenthal.
Zwischen 11 und 17 Uhr verwandelten sich gewöhnliche Parkfelder in einen Ort zum Essen, Spielen und Zusammensein. Die Aktion war Teil eines weltweiten Events, das seinen Ursprung vor genau 20 Jahren in San Francisco hat. Damals besetzte ein Künstlerkollektiv für wenige Stunden einen Parkplatz, nicht als Protest, sondern als kreativer Denkanstoss.
Wie viel Platz nehmen Autos in unseren Städten ein? Und wie viel Raum bleibt für Menschen? Für Begegnung, Spiel, Kultur – oder einfach fürs Dasein? Mit der temporären Umnutzung der Parkflächen soll eine Diskussion angeregt werden, erklärt Luca Pernatozzi, der den Parking Day in Langenthal mitorganisiert. "Seit zwei Jahren machen wir ein Raclette und laden die Leute ein, mit uns diese Parkfelder anders zu nutzen", ergänzt Pernatozzi. Dass drei Parkfelder auf dem grossen Parkplatz beim Dästerplatz fehlten, sei niemandem aufgefallen. Die Organisierenden hätten nur positive Rückmeldungen erhalten.
Ob und wie sich diese Vision langfristig umsetzen lässt, bleibt offen.
Werbung
