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Inselspital hilft mit, Frühgeburten zu verhindern
Infektionen während der Schwangerschaft können Frühgeburten auslösen und das Leben des Kindes gefährden. Forschende des Inselspitals Bern haben bei Versuchsmäusen nachgewiesen, dass ein synthetisches Schwangerschaftsmolekül dies verhindern könnte.
Das Schwangerschaftsmoleküls PIF (PreImplantation Factor) mildert Entzündungsreaktionen während der Schwangerschaft, reduziert Totgeburten und beeinflusst das Wachstum des Fötus positiv. Zu diesem Schluss kommen Forschende des Inselspitals Bern mit Kollegen aus Rom und Miami im Zuge einer Studie mit Mäusen. PIF wirke auf einen Schlüsselkomplex der Entzündung, erklärte Studienautor Martin Müller von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Bern gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch. "Damit wird es erstmals möglich, Entzündungsreaktionen in der Schwangerschaft zu beeinflussen."
"Entzündungen sind der Ursprung einer zu frühen Geburt oder des vorzeitigen Todes eines Kindes", fügte Daniel Surbeck von der Frauenklinik Bern hinzu. Die Ergebnisse der Tierversuchsstudie seien vielversprechend und ermutigten zu weiterer Forschung an diesem Ansatz, um zu frühe Geburten zu verhindern.
Das langfristige Ziel: PIF prophylaktisch bei Risikoschwangerschaften zu verabreichen, um Frühgeburten zu verhindern.
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