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| Polizeimeldung

"Inferno"-Skirennen in Mürren BE wegen Todesfall abgebrochen

Bei der traditionellen Ski-Volksabfahrt in Mürren im Berner Oberland ist ein 69-jähriger Teilnehmer kurz vor dem Ziel gestorben. Nach Angaben der Polizei war ein medizinisches Problem die Ursache für den Tod. Die längste Volksabfahrt der Welt, das Internationale "Inferno"-Skirennen, wurde daraufhin abgebrochen.

Die Kantonspolizei Bern erhielt am Samstag kurz nach 13.50 Uhr die Meldung, dass ein Teilnehmer des Skirennens in der Gemeinde Lauterbrunnen reanimiert werde, wie sie am Samstagabend mitteilte. Die Ermittlungen hätten gezeigt, dass der 69-Jährige ohne Fremdeinwirkung zusammenbrach. Vor Ort anwesendes medizinisches Personal habe sofort mit der Reanimation begonnen, hiess es weiter. Trotzdem habe nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden können.

Der 69-Jährige sei rund 100 Meter vor dem Ziel zusammengebrochen, sagte OK-Präsident Christoph Egger der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Ein Notarzt, der innerhalb von vier Minuten per Helikopter zur Stelle gewesen sei, habe den Tod des Mannes festgestellt. Wegen des "tragischen medizinischen Zwischenfalls mit Todesfolge" habe das Organisationskomitee gemeinsam mit der Rennleitung entschieden, das Abfahrts-Rennen abzubrechen, teilten die Organisatoren kurz nach dem Unglück mit.

Die abendlichen Feierlichkeiten im Alpinen Sportzentrum Mürren finden nun in angepasstem Rahmen statt. Laut Egger gab es dieses Jahr 1850 Teilnehmende am Skirennen. Die traditionell längste Volksabfahrt der Welt ist 9,5 Kilometer lang. Dieses Jahr fand der Anlass zum 82. Mal statt. (sda)

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