(Bild: Google-Maps)
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In Langenthal ist ein Littering-Garten geplant
Der Abfall vom Mittagessen oder die leere Bierdose vom Feierabend. Gerade bei öffentlichen Plätzen, die von vielen Leuten besucht werden, sind regelmässig von Littering betroffen. Die Coronapandemie hat in dieser Angelegenheit nicht unbedingt geholfen, erklärt Mirjam Kühni von der Kinder- und Jugendfachstelle Oberaargau. Diese plant, um dem Problem entgegenzuwirken, nun einen Litteringgarten in Langenthal.
"Die Naherholungsgebiete wurden während Corona stärker genutzt und waren dadurch sehr belastet. Die Situation hat sich nicht wahnsinnig verschlimmert, dennoch wollen wir sensibilisieren", sagt Mirjam Kühni. Der Litteringgarten ist bei der Burrigrube hinter dem Pfadiheim Tangential geplant. Dabei soll die Bevölkerung zum achtlosen Wegwerfen von Abfall sensibilisiert werden. "Das Littering ist ein gesellschaftliches Problem. Mit dem Litteringgarten wollen wir mit verschiedenen Posten das Thema an die Bevölkerung bringen, ohne dabei den Mahnfinger zu gebrauchen", erklärt Kühni.
Mit einer Umfrage wollen die Verantwortlichen nun das Litteringverhalten aufnehmen und dazu auch noch Posten gestalten. Die sollen im November ausgewertet werden. Einzelne Posten sind bereits fertig. Andere werden noch von Schulklassen organisiert. "Um so am Puls der Zeit zu sein", ergänzt Kühni. Der Littering Garten in Langenthal soll im Frühling aufgehen und bis im Herbst geöffnet sein.
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