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| Gesellschaft

Im Kloster Schüpfheim fahren Bagger auf

Der Verein Sunnehügel kann die beiden Kernetappen des Sanierungsprojekts „lückenfüllen“ umsetzen. Die Finanzierung dafür ist gesichert. In den Sommerferien starten die Arbeiten zum Ersatzneubau, welcher im Frühjahr 2018 bezugsbereit sein soll. Direkt im Anschluss daran wird der historische Gebäudeteil aus dem 17. Jahrhundert saniert.

Im Herbst 2018 – rechtzeitig zum 25-Jahr-Jubliläum des Sunnehügels – werden die restaurierten Klosterräumlichkeiten wieder vollständig in Betrieb genommen. Sicherheit und Komfort für die Gäste Beim Sanierungsprojekt stehen sicherheitstechnische Anliegen im Vordergrund. So erhält das Kloster ein zweites Treppenhaus, welches im Brandfall als Fluchtweg dient. Überdies muss unter anderem eine Brandmeldeanlage installiert werden.

Gleichzeitig können die sanitären Anlagen für die Gäste des Sunnehügels erneuert und die Wohnräume für die Kerngemeinschaft den gegenwärtigen Bedürfnissen angepasst werden.

Das gesamte Bauprojekt ist auf rund 4 Mio. Franken veranschlagt. Finanziert wird das Projekt grösstenteils über Spenden. Der Verein Sunnehügel hat dazu über 900‘000 Franken von Stiftungen, Kirchgemeinden und Privaten generieren können. Einen wesentlichen Teil der Kosten trägt zudem die Besitzerin des Klosters, die Stiftung Edith Maryon. Rund ein Viertel der Kosten muss der Verein Sunnehügel über einen Kredit finanzieren.

Dank vorgezogener Teilarbeiten im historischen Gebäudeteil kann die Gemeinschaft während der ganzen Bauphase im Kloster wohnen bleiben. Auch der Gästebetrieb wird von September 2017 bis April 2018 aufrecht erhalten; in dieser Zeit gibt es noch freie Plätze zum Mitleben. Anschliessend ruht der Gästebetrieb bis zur Wiedereröffnung im Herbst 2018. 

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