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Kanton Luzern: Leere Restaurants bald Testzentren?
Am Freitag hat die Arbeitsgruppe Gastgewerbe Luzern einen Brief an den Luzerner Regierungsrat geschrieben. Dort drin bieten acht Gastronome aus dem Raum Luzern ihre Lokale an. Die Idee: Der Kanton könnte die Lokale benützen um Corona-Tests durchzuführen.
Die Idee sei entstanden, als der Bund die Ausweitung der Teststrategie beschlossen hatte. Das sagt Roger Jenni, Mitglied der Arbeitsgruppe Gastgewerbe Luzern und Besitzer von zweien Restaurants zu neo1. "Wir haben uns Gedanken gemacht, wie diese Ausweitung möglich sein könnte. Unsere Räume stehen bis mindestens Ende Februar leer. In jeder Gemeinde hat es Gaststätten. Bei Spucktests, wo es nicht medizinisches Personal braucht, könnte es klappen, Tests in Restaurants durchzuführen, dass war die Idee", sagt Roger Jenni. Wie genau das funktionieren würde, liege nicht bei ihnen. Das müsse dann im Fall der Fälle der Regierungsrat entscheiden. Die Arbeitsgruppe Gastgewerbe Luzern habe aber das Angebot gemacht. Im Raum Süddeutschland funktioniere dieses Konzept "Testen im Restaurant" bereits, so Roger Jenni. Als Gastronomen gehe es ihnen aber auch darum, die Balance zwischen Geben und Nehmen zu finden und ihren Teil in der Pandemie beizutragen, der allen etwas nütze. Nicht zu letzt profitiere auch die Gastronomie selber, wenn die Schweiz die Pandemie schneller in den Griff bekommt. Die Antwort des Luzerner Regierungsrat auf das Angebot steht noch aus.
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