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Im Chrümmlisbach wird die Wasserqualität gemessen

"Mässig bis schlecht" - die Wasserqualität im Chrümmlisbach sorgt für Artensterben.

In einem Container am Rand des Chrümmlisbachs in Bätterkinden befindet sich eine Messtation zur Untersuchung der Wasserqualität. Das kantonale Amt für Wasser und Abfall untersucht, ob das vorbeifliessende Gewässer durch Pflanzenschutzmittel verunreinigt ist. Dafür wird seit März 2020 bis Oktober 2020 alle 15 Minuten automatisch eine Wasserprobe entnommen. Diese Messungen zeigen, dass die Qualität während des gesamten Untersuchungszeitraums im Chrümmlisbach als mässig bis schlecht zu beurteilen ist.

Bereits bei geringster Konzentration von Pestiziden welche als Pflanzenschutzmittel verwebdet werden, kann eine Schadwirkung für Wasserlebewesen auftreten. Bei Überschreitung gewisser Konzentrationen muss in Betracht gezogen werden, dass Wasserlebewesen sterben oder in ihrer Fortpflanzung und Entwicklung beeinträchtigt sein können. Betroffen von davon sind höchstwahrscheinlich die letzten einheimischen Flusskrebse auf dem Gemeindegebiet Bätterkinden. Der obere Teil des Chrümmlisbachs (=Furtbach) galt als letzter Fundort dieser Tierchen. Aufgrund der nachgewiesenen chronischen Belastung gehen Experten davon aus, dass die Flusskrebse in diesem Gewässer ausgestorben sind.

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