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Hydrobulletin des Kantons Bern zeigt: 2021 war ein nasses Jahr

Wann hat es wie viel geregnet oder geschneit? Wie hoch waren die Seen und das Grundwasser im letzten Jahr? Das zeigt das Hydrobulletin, welches der Kanton Bern veröffentlichte. Es bestätigt das Gefühl: Im Jahr 2021 gab es überdurchschnittlich viel Niederschlag.

Letztes Jahr war ein auf und ab, erzählt Bernhard Schudel, Leiter der Abteilung Gewässerregulierung vom kantonalen Amt für Wasser und Abfall. Auch wenn natürlich der nasse Sommer mit den starken Niederschlägen in Erinnerung bleibt. "Im Mai gab es noch viel Schnee, das hat uns noch Sorgen gemacht. Wenn die Schneeschmelze erst im Juni passiert und es dazu viel regnet, kann das Probleme geben. Da hatten wir aber Glück: der Juni war sehr warm und die Schneedecke ist recht gesittet abgeschmolzen", sagt Bernhard Schudel im Interview mit neo1. Erst dann kamen die starken Niederschläge. "Im August war es aber dann aber wieder sehr trocken." Die nahtlosen Wechsel von zu viel Wasser zu zu wenig Wasser seien besonders auffällig gewesen im letzten Jahr. Zusammengerechnet hat es im 2021 aber überdurchschnittlich viel Niederschlag gegeben. Der Kanton Bern musste daher auch die Wasserspiegel der grossen Seen beeinflussen. "Die kleinen Gewässer, auch die mittleren Gewässer wie de Emme zum Beispiel macht aber was sie will, die können wir nicht steuern", so Bernhard Schudel. 

 

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