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| Gesellschaft

Taskforce für Geflüchtete: Huttwil zieht positive Bilanz

Seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine flüchten Menschen von dort weg, unter anderem auch in die Schweiz. Um die Aufnahme der Geflüchteten zu koordinieren, gründete die Gemeinde Huttwil im März eine Taskforce.

Bei dieser Taskforce sind Leute von verschiedenen Institutionen wie der Schule oder der Kirche mit dabei. Am 31. August schaute die Taskforce zurück auf die vergangenen Monate. Der Huttwiler Gemeindepräsident Walter Rohrbach zieht eine positive Bilanz: "Wir sind sehr froh, dass wir das im März gemacht haben. In den letzten Monaten konnten wir so herausfordernde Themen gut behandeln und den Geflüchteten schnell helfen."
Aktuell sind in Huttwil 30 Leute aus der Ukraine untergebracht. In letzter Zeit seien nicht mehr viele dazugekommen, so Walter Rohrbach. 
Auf Herbst oder Winter könne es sein, dass wieder mehr Geflüchtete nach Huttwil kommen. Walter Rohrbach mache sich darum aber keine Sorgen. Huttwil sei mit der Taskforce vorbereitet und auf Kurs. 

Positive Bilanz bei der Willkommensklasse

Seit den Frühlingsferien gehen in Huttwil zwischen acht und zwölf Kinder aus der Ukraine zur Schule. Die Willkommensklasse ist gut angelaufen, sagt der Huttwiler Schulleiter Matthias Mürner zu neo1. "Man spürt eine gewisse Dankbarkeit. Wenn man diesen Leuten im Städtli begegnet merkt man, dass sie es als Geschenk anschauen, dass sie hier zur Schule gehen dürfen. Klar gibt es immer wieder Herausforderungen, ihre Kultur ist eine komplett andere als unsere. Jedoch ist dies für uns nichts neues, da wir regelmässig Kinder haben, die aus anderen Ländern zu uns kommen", so Mürner. 

Zukunft der Willkommensklasse offen

Das Ziel mit diesen Schulkindern aus der Ukraine ist es, diese in den Regelklassen integrieren zu können. "Wir haben noch keine Kinder aus der Willkommensklasse, die fix in Regelklassen sind. Aber die Teilintegration laufen relativ gut. Sowohl die Kinder aus der Schweiz, wie auch die aus der Ukraine sind sehr offen. Was wir bemerkt haben ist, dass es bei den Kindergartenkinder super funktioniert", ergänzt Mürner. Wie es bezüglich der Willkommensklasse in Huttwil weitergeht ist noch offen. "Wir nehmen Tag für Tag und versuchen dabei für die Kinder die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen."

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