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| Politik

Huttwil stellt Weichen für Schulraum und Ortsplanung

Nach der Klausur des Gemeinderats rücken in Huttwil zwei Grossprojekte in den Fokus: die Schulraumplanung und die Ortsplanungsrevision. Vor allem bei den Schulhäusern stehen in den nächsten Jahren wichtige Entscheide an.

Schulraumplanung
Die Gemeinde Huttwil geht bei der Schulraumplanung in die nächste Phase. Nachdem die Stimmberechtigten entschieden hatten, dass das Schulhaus Nyffel erhalten und saniert werden soll, arbeitet der Gemeinderat nun an den nächsten Schritten für die Standorte Hofmatt und Nyffel. Als erstes steht das Projekt beim Schulhaus Hofmatt im Zentrum. Für die weiteren Planungen wurde eine neue Spezialbaukommission eingesetzt. Für die laufende Planungsphase hat die Gemeinde bereits einen Kredit von 1,4 Millionen Franken bewilligt.

Gemeindepräsident Adrian Wüthrich sagt: "Die Schulraumplanung ist für Huttwil ein grosses Projekt. Jetzt kommt der erste Teil beim Schulhaus Hofmatt, danach folgen die nächsten Etappen." Insgesamt rechnet die Gemeinde für die Umsetzung mit Kosten von rund 30 Millionen Franken. Der Baustart für die erste Etappe ist ab 2028 vorgesehen. Weitere Bauabschnitte könnten sich bis ins Jahr 2040 erstrecken. Wüthrich betont: "Wir müssen den Schulraum sanieren, aber wir wollen nur das umsetzen, was wirklich nötig ist."

Ortsplanung
Neben der Schulraumplanung war auch die Ortsplanung ein Thema an der Klausur des Gemeinderats. Die entsprechenden Planerarbeiten sollen im Mai vergeben werden. Noch vor den Sommerferien ist der Start der Arbeiten vorgesehen. Der Gemeinderat geht davon aus, dass sich die Ortsplanungsrevision über die laufende Legislatur hinausziehen wird. Mit beiden Projekten stellt Huttwil wichtige Weichen für die Entwicklung der Gemeinde in den kommenden Jahren.

Stabile Finanzen

Die Gemeinde informierte weiter auch über die Finanzen. Die Gemeinde Huttwil hat die Jahresrechnung des vergangenen Jahres mit einem Überschuss von rund 267 000 Franken abgeschlossen. Die Gemeinde hatte im Budget mit einem Minus gerechnet. Der Huttwiler Gemeindepräsident Adrian Wüthrich sagt: „Die Jahresrechnung 2025 schliesst um rund 700 000 Franken besser ab als budgetiert. Jubeln können wir jedoch nicht. Grosse Investitionen liegen nicht drin. Aber es ist immer einfacher, mit einem Plus als mit einem Minus abzuschliessen.” Die Finanzen von Huttwil seien stabil. Dem Gemeinderat ist aber auch bewusst, dass die Gemeinde keine grossen Sprünge machen kann. Der Gemeinderat schliesse darum eine Steuererhöhung im nächsten Jahr nicht aus. „Da ist noch nichts in Stein gemeisselt”, so Gemeindepräsident Adrian Wüthrich.

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