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Huttwil möchte Wasserversorgung sicherstellen
Die Gemeinde Huttwil beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der Versorgungssicherheit der Wasserversorgung. Ein zusätzlicher Anschluss bei einer umliegenden Wasserversorgung soll im Notfall aushelfen. Als nächster Schritt wird deshalb ein entsprechendes Vorprojekt ausgearbeitet.
Aktuell wird Huttwil nur von einer Trinkwasserfassung gespeist. Bei einem Ausfall des Pumpwerks im Huttwilwald oder der Verschmutzung des Wassers dort wäre die Versorgungssicherheit nur bedingt gewährleistet, schreibt die Gemeinde. "In diesem Fall müssten wir Wasser von extern zuführen", erklärt der Gemeinderat und Ressortverantwortliche Bau, André Schärer. Im Zusammenhang mit einem kantonalen Projekt zur Wasserversorgung hat die Gemeinde Huttwil deshalb einen Anschluss an eine umliegende Wasserversorgung geprüft. Seit einiger Zeit wurden deshalb Gespräche mit den Verantwortlichen der Wasserversorgung Zell geführt.
Eine Leitung soll die beiden Wasserfassungen verbinden, so André Schärer. In einem nächsten Schritt wird dazu ein Vorprojekt ausgearbeitet. Der Gemeinderat hat einen entsprechenden Projektierungskredit von 46'000 Franken genehmigt. Eine Herausforderung sei es, dass mehrere Gemeinden betroffen sind, erzählt André Schärer. "Wir müssen noch die gesamte Leitungsführung absprechen. Am Schluss sind sicher auch die Finanzen ein Thema. Das Portemonnaie jeder Gemeinde ist betroffen und da müssen wir eine Lösung finden."
Das Vorprojekt wird von der Gemeinde Huttwil finanziert, da Huttwil am Meisten vom Projekt profitiert. Nach einer Erarbeitung der Fakten können später die Kostenanteile verhandelt werden. Gemeinderat André Schärer rechnet mit Gesamtkosten von über einer Million Franken. Das Ziel sei es, bis 2024 eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten zufriedenstellend ist.
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