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| Bildung | Gesellschaft

HPS Oberaargau schafft mehr Platz mit Ausbau und zweitem Standort

Die Heilpädagogische Schule Oberaargau wächst – und mit ihr der Bedarf an Schulraum. Mit einer Aufstockung des Schulhauses in Langenthal und einem zusätzlichen Standort will die Schule das Platzproblem langfristig lösen.

Die Heilpädagogische Schule (HPS) Oberaargau in Langenthal steht vor einer grossen Erweiterung. Weil immer mehr Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen die Schule besuchen, stösst die bestehende Infrastruktur seit Jahren an ihre Grenzen.
Eigentlich plante die HPS zunächst nur einen Ausbau des bestehenden Schulhauses. Geplant ist ein zusätzliches Stockwerk, das neue Schulräume schaffen soll. Während der Projektierung wurde jedoch klar, dass dies allein nicht ausreichen würde. "Wir sind ursprünglich davon ausgegangen, dass der Ausbau mit einem zusätzlichen Stock reichen würde. Aber es hat sich dann gezeigt, dass wir trotzdem noch zu wenig Platz hätten", sagt Gesamtleiter Dieter Grenacher.

Gemeinsam mit dem Kanton Bern prüfte die Schule deshalb verschiedene Lösungen. Eine vollständige Auslagerung von Klassen wurde verworfen, da mehrere Standorte einen hohen organisatorischen Aufwand mit sich bringen würden. Stattdessen setzt die HPS nun auf eine Kombination aus Ausbau und Auslagerung. Ab dem kommenden Jahr werden die Klassen mit den ältesten Schülerinnen und Schülern auf das ehemalige Porzi-Areal in Langenthal verlegt.

Parallel dazu läuft das Baubewilligungsverfahren für die Aufstockung des Schulhauses. Gegen das Projekt wurden zwei Einsprachen eingereicht. Die HPS rechnet dennoch damit, die zusätzlichen Räume ab Sommer 2028 nutzen zu können. Die Aufstockung kostet rund 10,5 Millionen Franken. Mit dem neuen Stockwerk und dem zusätzlichen Standort soll das Platzproblem der Schule für die kommenden Jahre gelöst werden.

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