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Housi Knecht aus Rubigen: "Ich habe mir gesagt: Jetzt werde ich Künstler"
Freischaffender Künstler und das seit über 50 Jahren. Wie viele Skulpturen in all den Jahren zusammengekommen sind, weiss Housi Knecht nicht: "Gezählt habe ich sie nie. Aber es sind viele." Seit zwölf Jahren lebt der gebürtige Berner in Rubigen. Im Schlössli hat er einen Skulpturenpark eingerichtet.
Angefangen hat alles mit einer Ausbildung zum Maschinenmechaniker. "Wenn ich Schreiner gelernt hätte, würde ich wahrscheinlich Skulpturen aus Holz machen", so Housi Knecht, "dass Metall mein Material ist, da bin ich eigentlich durch die Lehre reingerutscht. Das, was ich heute mache, wäre ohne die Ausbildung gar nicht möglich." Dass aus ihm ein freischaffender Künstler wurde, da habe es aber noch weitere Faktoren gebraucht. Housi Knecht war in einer Zeit jung, in der die Kunstszene in der Stadt Bern richtig gelebt hat. "Es war Aufbruchsstimmung, viele Künstler und auch internationale Aufmerksamkeit", erzählt der heute 74-Jährige. Das habe inspiriert. "Ich hatte immer viele Ideen und habe mir gesagt: Jetzt werde ich Künstler". Housi Knecht wurde nicht entdeckt. Er habe geschaut, dass er entdeckt wird, meint er im Interview. "Ich habe meinen Weg gefunden, ich habe einfach begonnen Ausstellungen zu machen und fortlaufend Sachen zu kreieren."
Internationaler Erfolg
In den über 50 Jahren als freischaffender Künstler hat Housi Knecht verschiedene Phasen durchlebt. Von Bären-Skulpturen über Katzen-Skulpturen bis zu Licht-Wasser-Skulpturen. "Mit diesen habe ich am meisten Erfolg. Die Kombination macht sonst niemand, da bin ich einzigartig", so Housi Knecht. Diese Licht-Wasser-Skulpturen sind weltweit gefragt. Etwa die Hälfte seiner Arbeiten sind Auftragsarbeiten. Da arbeitet Housi Knecht auch häufig für Kundinnen und Kunden aus den USA, aus Deutschland oder aus Hongkong.
Wie sich Housi Knecht mit dem Skulpturenpark in Rubigen einen Traum erfüllen konnte, warum dort immer andere Werke zu sehen sind und wie er in den 90er-Jahren mit dem "Kreiselbär" eine grosse Debatte auslöste, all das hört ihr im neo1-Porträt.
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