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| Gesellschaft

Homeoffice - eine gute Einrichtung lohnt sich

Anstatt am Bürotisch am Esstisch und anstatt einem grossen Bildschirm nur ein kleiner Laptop-Screen. Wegen dem Coronavirus wird momentan deutlich mehr Homeoffice gemacht.

Die Voraussetzungen um von Zuhause aus zu Arbeiten sind deutlich anders als wenn im Geschäft gearbeitet wird. Darum sollte man im Homeoffice verschiedene Sachen berücksichtigen. Eine Studie aus Deutschland empfiehlt zum Beispiel eine strikte Trennung zwischen Freizeit und Arbeit. Ausserdem sei auch ein regelmässiger Kontakt zu den Arbeitskollegen wichtig, so Eric Bürki von der Gesundheitsförderung Schweiz gegenüber neo1.

Eine gute Einrichtung ist selbstverständlich nicht immer ganz einfach anzuschaffen. Christian Müller, Teamleiter Ergonomie von der Suva Luzern empfiehlt, dass man nicht einfach mit dem Laptop auf dem Schoss auf dem Sofa sitzt, sondern mindestens auf einem Stuhl am Tisch sitzt und wenn möglich eine externe Maus, Tastatur und Bildschirm organisiert. Auch regelmässiges Aufstehen wird empfohlen. Alternativ zum Stehpult im Geschäft kann Zuhause zum Beispiel ein Bügelbrett benutzt werden. 

Homeoffice wird noch eine Weile dauern, ist sich Eric Bürki sicher, deshalb würden sich solche Anschaffungen durchaus lohnen. Valentin Lagger, Leiter der eidgenössischen Arbeitsinspektion im Seco ergänzt: Grundsätzlich muss der Arbeitgeber die jeweiligen Arbeitsgeräte zur Verfügung stellen. Er muss dem Arbeitnehmer Material kaufen oder diesen entschädigen, falls er sich die Arbeitsgeräte selber anschaffen muss. 

Audio 1: So geht Homeoffice richtig
Audio 2: Vorteile Homeoffice
Audio 3: Essverhalten und Nachteile im Homeoffice
Audio 4: Rechte und Pflichten 

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