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Hohe Nachfrage nach Schweizer Holz – auch in der Region
Der Holzmarkt bleibt in Bewegung: Schweizer Rundholz, vor allem Fichte und Tanne, ist derzeit stark gefragt. Das zeigen aktuelle Einschätzungen der Holzmarktkommission – und bestätigen auch Stimmen aus der Region.
Die Nachfrage nach Schweizer Holz bleibt hoch. Besonders Nadelholzsorten wie Fichte und Tanne sind gesucht, wie die Holzmarktkommission Ende Januar mitteilte. Davon profitieren auch Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in der Region, wie eine Umfrage von neo1 zeigt. "Seit einem Jahr ist die Nachfrage so gut und so hoch. Das ist super für die Waldbesitzer, weil wir dadurch eine bessere Planungssicherheit haben", sagt Beat Zaugg, Präsident der Berner Waldbesitzer. Durch diese Marktlage steigen auch die Preise – ein Vorteil für die Eigentümer, die derzeit mehr für ihr Holz erhalten.
Auch in den Sägereien ist die Lage spürbar. "Im Moment müssen wir uns etwas bemühen, genügend Rundholz zu bekommen", erklärt Hans Bühler, er leitet die Sägewerke in Zollbrück und Röthenbach der Deligno AG. Dank eines Nasslagers könne man aber flexibel reagieren und Holzbestände ausgleichen.
Ueli Läderach, Leiter der OLWO Sägewerke und Standortleiter des Sägewerks in Worb, sagt: "Es ist grundsätzlich eine gute Situation. Wir haben viele Aufträge, Holz ist im Moment auch genug da. Aber wir schauen schon etwas in den Sommer, da ist noch nicht die ganze Menge gesichert, die wir dann verarbeiten könnten oder möchten."
Während die Nachfrage nach Nadelholz stabil hoch bleibt, haben es Sägereien bei den Einkaufspreisen schwerer: Sie zahlen derzeit mehr für das Rohholz, können diese höheren Kosten aber nur teilweise weitergeben.
In der Branche rechnet man damit, dass sich die Lage bis in den Sommer hinein kaum verändert – die Nachfrage dürfte vorerst hoch bleiben.
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