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Hochwassserprojekt in Bettenhausen steht vor dem Abschluss

Es ist der Abschluss eines langen Hochwasserprojekts im Oberaargau. Die Region Bettenhausen, welche in den letzten Jahren immer wieder überschwemmt wurde, sollte nun geschützt sein. Die Gemeinde möchte aber auch noch etwas für das neu gewonnene Naherholungsgebiet tun. 

Ein Holzsteg über die Önz und ein kleiner Weg sind geplant. Der Wanderweg wird so erschlossen. Einsprachen gegen das Baugesuch hat es nicht gegeben, zeigt die Nachfrage von neo1. "Wir sind sehr froh, können wir nun noch den Abschluss des grossen Projekts machen.", sagt der Gemeindepräsident Urs Zumstein im Interview mit neo1. Obwohl der Steg und der Weg nicht mehr Teil sind vom Hochwasserprojekt. "Das stemmen wir als Gemeinde selbst", so Zumstein. Das Naherholungsgebiet soll so nochmals mehr profitieren, obwohl die Zone rund um die Önz bereits jetzt sehr schön sei. Renaturalisierung sei Dank. 

Das Projekt selber ist kurz vor dem Abschluss. Ende Mai möchte man fertig sein. Der Weg bis hier her war nicht immer einfach, meint Urs Zumstein. Nicht zuletzt bei den Landumverteilungen gab es unter den Bauern auch kritische Stimmen, welche dazu geführt haben, dass das Projekt 2014 nochmals überdacht werden musste. Nun sollen aber alle profitieren. "Eine Win-Win Situation für alle", so Zumstein. Eine gute Landverteilung für die Bauern, ein Hochwasserschutz und ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung. 

Das ganze Hochwasserprojekt kostet rund 2,4 Millionen Franken - 88 Prozent davon zahlt Bund und Kanton. Die "Ergänzung" mit Holzsteg und Weg der Gemeinde kostet rund 30'000 Franken. 

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