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Hochwasserschutz Luterbach in Oberburg auf Kurs
Die Einwohnergemeinde Oberburg ist unter der Leitung der Schwellenkorporation Oberburg seit knapp zwei Jahren am Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Luterbach. Das Rückhaltebecken ist für ein 100jähriges Hochwasser ausgelegt und verfügt über ein maximales Rückhaltevolumen von 163‘000 m3. Die Dammhöhe beträgt 11.5 Meter. Für den Dammbau werden gesamthaft über 45‘000 m3 Schüttmaterial, 6‘000 t Blocksteine und 1‘400 m3 Beton benötigt. Um die notwendigen Flächen für den Dammbau und die Gewässerrevitalisierung sicherzustellen, wird parallel eine Landumlegung durchgeführt. Die Gesamtkosten des Jahrhundertbauwerks betragen rund 13 Mio. Franken, heisst es in einer Mitteiliung.
Der Bau des Rückhaltebeckens ist in mehrere Phasen aufgeteilt. Der Bauablauf macht es notwendig, dass jeweils eine andere provisorische Verkehrsführung der Lauterbachstrasse eingerichtet wird.
Aktuell befinden wir uns in der zweiten Bauphase. In dieser Phase wird der Verkehr mitten durch den künftigen Damm geführt. Anschliessend erfolgt die dritte Phase mit provisorischer Strasse an der westlichen Hangkante entlang. Während dieser Zeit wird der Dammbau in der Mitte fertiggestellt.
Bisher ist die Schwellenkoperation davon ausgegangen, dass in der letzten heiklen Dammfertigstellungsphase die Lauterbachstrasse im Sommer/Herbst 2020 für acht Wochen komplett gesperrt werden muss. Auf Grund von Optimierungen im Bauablauf konnte nun erreicht werden, dass die Sperrung auf drei Wochen reduziert werden kann. Es ist geplant, die Sperrung während den Herbstferien vom 19. September 2020 bis 11. Oktober 2020 durchzuführen, erklärt Martin Zurflüh, Geschäftsleiter der Schwellenkoperation gegenüber neo1.
In diesem Zeitraum werden die Arbeiten für die Strassenanschlüsse an die bestehende Luterbachstrasse sowie für den zentralen Strassendamm erfolgen. Aktuell sind die Verantwortlichen daran, die notwendigen Umleitungskonzepte zu erarbeiten.
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