Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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Hitze und wie sie sich auf unseren Alltag auswirkt
Wenn die Sonne brennt und das Thermometer über 30 Grad steigt, wird es für Mensch und Tier anstrengend.
Nicht nur unser Körper, auch unsere Psyche leidet unter der Hitze. Damaris Steiner, Oberärztin am Spital Emmental, erklärt: "Die Hitze erhöht die Ausschüttung von Stresshormonen, das macht unruhig, müde und gereizt." Schlechter Schlaf, wenig Geduld und mehr Reizbarkeit sind daher keine Überraschung. Viel trinken, sich Ruhe gönnen und den Körper kühl halten, hilft.
Auch Tiere haben es bei diesen Temperaturen schwer, nur können sie es uns nicht sagen. Daniela Hulsebos von der Tierarztpraxis Langnau warnt: "Tiere können nur über die Pfoten Wärme abgeben. Hitzestau im Auto oder verbrannte Pfoten sind darum besonders gefährlich." Tipp: gefrorenes Futter oder selbstgemachtes Tier-Eis sorgen für Abkühlung.
Zwei einfache Rezepte für Hunde-Glace:
– 1 reife Banane mit einem Löffel Naturjoghurt pürieren und einfrieren.
– Ein paar Leckerli mit Wasser oder Bouillon in einer Eiswürfelform einfrieren.
Hart ist die Hitze auch für Menschen, die draussen arbeiten, wie Strassenbauer Remo Nyffenegger. Auf heissem Belag und unter der prallen Sonne sind Schutzmassnahmen wichtig.
Gleichzeitig steigt der Stromverbrauch. Ventilatoren, Klimaanlagen und Kühlgeräte laufen auf Hochtouren. Die BKW warnt: Das belastet das Netz. Energiesparen lohnt sich auch für die Versorgungssicherheit.
Abkühlung gibt’s im Freibad zum Beispiel in Langnau. Dort zeigt sich deutlich, wie sehr die Menschen bei Hitze Erfrischung suchen. An besonders heissen Tagen ist der Andrang gross, wie Ruedi Liechti, Leiter des Hallen- und Freibads, berichtet. "Gerade wenn es über 30 Grad warm ist, kommen viele spontan vorbei."
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