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Hindelbank: Storchennester brauchen Baubewilligung

In Hindelbank wurde auf dem Land der Gemeinde ein Storchennest auf einem Stück Kran installiert. Die Umweltgruppe Hindelbank will den Weissstorch in der Gemeinde ansiedeln. Dafür bräuchte es aber ein Baugesuch.

"Seit fünf Jahren haben wir regelmässig zwei bis drei Störche in der Gemeinde", sagt Martin Bachmann von der Umweltgruppe Hindelbank. Darum habe sich die Umweltgruppe Hindelbank beraten lassen, wie sie die Störche anlocken können, damit sie sich in der Gemeinde einnisten. Daraufhin hat die Umweltgruppe einen alten Kranturm zu einem Storchennest umgebaut. Das Nest hätte aber ein Baugesuch gebraucht, auch das Land hat nicht der Umweltgruppe gehört. Darum sei das Storchennest bei der Einwohnergemeinde nicht gut angekommen, sagt Martin Bachmann von der Umweltgruppe Hindelbank: "Unser Kranturm mit dem Stochennest wurde als hässlich befunden. Wir durften eine Voranfrage einreichen. Dort haben wir einen negativen Bescheid erhalten, weil unser Projekt nicht landwirtschaftsbezogen ist." Der Kran mit dem Nest darauf muss die Umweltgruppe darum wieder räumen. Sie geben aber nicht auf, sie wollen Störche in ihrem Dorf, sagt Martin Bachmann weiter. Jetzt sollen drei Nester auf die Dächer von Hindelbank kommen. Nach langer Suche hat die Umweltgruppe drei Hauseigentümer gefunden, die bereit sind, ein solches Nest auf ihrem Dach installieren zu lassen. Aber auch hier braucht es ein Baugesuch. "Die Nachbarschaft könnte reklamieren. Gerade weil die Störche zum Beispiel während der Paarungszeit in den Nestern sitzen und klappern, könnte das die Nachbarschaft stören", sagt Martin Bachmann. Was die Hindelbanker von den Nestern halten ist noch nicht klar. Die Einsprachefrist läuft noch bis zum 28. Dezember. 

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