So sollte das Hurstmoos eigentlich aussehen: Volle Weiher (Bild: zVg/Hurstmoos Verein)
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Hindelbank: Notwässerung im Naturschutzgebiet Hurstmoos
Das Hurstmoos in Hindelbank ist ein Naturschutzgebiet mit einer grossen Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Durch den trockenen und heissen Sommer und die anhaltende Trockenheit im Herbst sinkt der Wasserstand im "Mösli". Auch ein Biber in der Nachbarschaft bereitet dem Hurtsmoos Probleme.
Am Mittwoch 06. Oktober wurde zum sechsten Mal Wasser ins Hurstmoos bei Hindelbank gepumpt. Ziel ist es, den Wasserstand zu heben und dafür zu sorgen, dass das "Mösli" nicht austrocknet. Die Burgerliche Korporation Hindelbank hilft unter anderem dabei. Deren Präsident Stefan Lehmann sagt gegenüber neo1: "Wir können den Pegel pro Tag um 10 - 15 Zenitmeter anheben, wenn wir durchpumpen". Es sei kein optimaler Pegel. Aus Zeitgründen sei aber eine längere Notwässerung nicht möglich, als sie im Moment betrieben werde.
Biberdamm im Zufluss
Zum wenigen Niederschlag kommt noch ein Biberdamm in einem Zufluss zum Hurstmoos hinzu. Das Tier habe sich seinen Lebensraum allerdings ausgesucht und könne darum bleiben, so Stefan Lehmann: "Im Damm wurde ein Durchgang gemacht, damit wieder Wasser durchfliessen kann. Das reicht allerdings nicht, damit das Wasser bis in die Weier im Hurstmoos fliesst".
Wie es im Hurstmoos weitergeht ist noch offen. Die Notwässerung sei keine dauerhafte Lösung, so Stefan Lehmann abschliessend. Sie sei viel zu aufwändig. Helfen würde schlicht etwas: Regen.
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