Symbolbild: neo1 Archiv
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Herzogenbuchsee: Zivilschutzanlage Moosrain wird umgenutzt
Die Zivilschutzanlage Moosrain in der Gemeinde Herzogenbuchsee soll zu einem öffentlichen Schutzraum umgenutzt werden. Die Anlage wird deshalb saniert und erneuert.
Dass die Zivilschutzanlage umgenutzt wird, sei nicht die Idee der Gemeinde Herzogenbuchsee selbst gewesen, erklärt der Gemeindeverwalter Rolf Habegger. "Die Zivilschutzanlage ist heute eine Bereitstellungsanlage für eine Zivilschutzorganisation. Die regionale Zivilschutzorganisation hat jedoch entschieden, dass die Anlage kein Führungsstandort mehr ist. Der Kanton Bern hat die Gemeinde Herzogenbuchsee deshalb aufgefordert, die Anlage in eine gewöhnliche Schutzbaute umzunutzen."
Die Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten werden voraussichtlich 969'000 Franken kosten, teilte die Gemeinde Herzogenbuchsee letzte Woche mit. Den grössten Teil davon zahlt der Kanton Bern. Doch auch die Gemeinde muss sich an den Kosten beteiligen. "Die Umbauarbeiten werden grösstenteils über den Schutzbautenfonds des Kantons finanziert. Da die Anlage aber auch für militärische Einquartierungen genutzt wird, muss die Gemeinde einen Teil der Sanierungskosten selbst tragen", so Habegger. Das, weil die Gemeinde vom Militär Geld erhält, wenn dieses die Anlage braucht.
Konkret zahlt Herzogenbuchsee 130’000 Franken an die Sanierung. Der Gemeinderat von Herzogenbuchsee hat diesen Kredit genehmigt.
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