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Herzogenbuchsee entscheidet über 770'000 Franken für neue Computer an den Schulen

Die Gemeinde Herzogenbuchsee will in den nächsten Jahren bis 2030 die Informatik-Infrastruktur an den Schulen erneuern.

Konkret geht es unter anderem um die Laptops für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrpersonen. Kosten wird das die Gemeinde voraussichtlich rund 770'000 Franken. Nächsten Mittwoch stimmt die Gemeindeversammlung von Herzogenbuchsee über einen entsprechenden Kredit ab.

Gemeindepräsidentin Livia Stauer sagt: "Das ist zwar ein grosser Betrag, aber man muss sehen, dass dieser auf mehrere Jahre verteilt wird. Wir schaffen Notebooks für rund 700 Schülerinnen und Schüler und 100 Lehrpersonen an. Pro Kopf sieht die Zahl schon ganz anders aus."

Die aktuellen Laptops an den Schulen in Herzogenbuchsee stammen grösstenteils aus dem Jahr 2020. Die Geräte hätten eine Lebensdauer von etwa drei bis fünf Jahren. Dank guter Qualität habe man sie länger nutzen können, nun sei es aber Zeit für neue Geräte, erklärt Livia Stauer.

Nebst den neuen Notebooks benötigt die Schule unter anderem auch einen neuen Server sowie neue WLAN-Anschlüsse. Für eine gute Bildung sei eine funktionierende Informatik-Infrastruktur wichtig. "In der heutigen Zeit ist die IT einfach ein wichtiges Thema. Wir kommen nicht darum herum. Wenn wir den Kindern eine gute Bildung für das spätere Arbeitsleben ermöglichen wollen, sind diese Kenntnisse einfach wichtig. Die Arbeit mit Computern ist auch im Lehrplan geregelt."

Bei einem Nein nächste Woche müsste die Gemeinde Herzogenbuchsee nochmals über die Bücher und prüfen, ob sie den Betrag irgendwo verkleinern oder über einen längeren Zeitraum aufteilen könnte. Klar sei aber: Es brauche neue Geräte, sagt Livia Stauer.

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