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| Politik

Herzogenbuchsee: Die SVP mobilisiert gegen die Steuererhöhung

An der heutigen Gemeindeversammlung in Herzogenbuchsee ist unter anderem das Budget auf der Traktandenliste. In diesem Zusammenhang steht auch eine Steuererhöhung von 1.55 auf 1.65 Einheiten zur Diskussion.

Die SVP-Ortspartei von Herzogenbuchsee wehrt sich nun in einem öffentlichen Aufruf dagegen. Die Gemeinde soll sparen anstatt die Steuern zu erhöhen. Dies mache die Gemeinde unattraktiv. Der Mediensprecher Tony Lüchinger erklärt, warum sie die Bevölkerung aufrufen, gegen diese Erhöhung zu stimmen: "Dies ist in den letzten acht Jahren bereits die vierte Steuererhöhung. Mit dieser Erhöhung manövriert sich Herzogenbuchsee ins Abseits und wir gehen das Risiko ein, noch mehr gute Steuerzahler zu verlieren oder dass gar keine neuen Steuerzahler nach Buchsi kommen."

Der Gemeindepräsident Markus Loosli entgegnet, dass sie immer noch unter dem kantonalen Durchschnitt von 1.7 Einheiten liegen. Aktuell hat die Gemeinde gerade ein Sparprogramm hinter sich und über 800'000 Franken gespart und er sagt auch: "Dank ausserordentlicher Einnahmen konnten wir die Steuern tief halten und es hat trotzdem keine neuen Steuerzahler angelockt. Für die Leute ist wichtiger, dass die Infrastruktur in Ordnung ist und das Angebot attraktiv. Heisst gute Kinderbetreuung, Arbeitsplätze oder nahe Einkaufsmöglichkeiten. Das ist für die Leute entscheidender als ein tiefer Steuersatz."

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