Hasle bei Burgdorf stimmt am 30. November über die weitere Auslagerung der Werkhofsarbeiten ab. (Bild: Symbolbild neo1 Archiv)
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Hasle bei Burgdorf stimmt über die externen Werkhofsarbeiten ab
Die Gemeinde Hasle bei Burgdorf hat keinen eigenen Werkhof. Die Scheidegger Gartenbau GmbH macht die Werkhofsarbeiten für die Gemeinde. Nun soll der Auftrag von Hasle an das Unternehmen verlängert werden. Auch in den nächsten fünf Jahren soll Scheidegger Gartenbau die Arbeiten erledigen. Über einen Kredit von rund 3,4 Millionen Franken für diese Werkhofsarbeiten stimmt Hasle am 30. November ab.
In den letzten Jahren hat die Gemeinde mit dieser externen Lösung gute Erfahrungen gemacht, sagt der Gemeindepräsident von Hasle, Raymond Weber. "Wir sind eine der wenigen Gemeinden im Kanton Bern, die keinen eigenen Werkhof haben. Unsere Vorgänger:innen im Gemeinderat haben deshalb die Arbeiten ausgelagert. Die Arbeiten wieder zurückzunehmen, würde wahrscheinlich mehr kosten, als die externe Lösung kostet. "
In den nächsten fünf Jahren will der Gemeinderat aber auch prüfen, ob es andere Lösungen gibt. "Ich persönlich denke, dass der Aufbau eines eigenen Werkhofs sehr teuer wäre. Wir haben beispielsweise auch keine eigenen Fahrzeuge. Aber wir wollen auch prüfen, ob eine Zusammenarbeit mit einem Werkhof einer anderen Gemeinde Sinn machen würde. Das wäre auch eine Möglichkeit", so Weber.
Neben dem rund 3,4-Millionen-Franken-Kredit für die Arbeiten des Werkhofs für die nächsten fünf Jahre an die Scheidegger Gartenbau GmbH auszulagern, stimmt Hasle auch über das überarbeitete Personalreglement ab. Die Gemeinde hat dieses überprüft, weil das alte Reglement nicht mehr zeitgemäss war. Unter anderem wird die Entschädigung des Gemeinderats erhöht. Zum Beispiel erhält der Gemeindepräsident jährlich 6'000 Franken mehr. Pro Jahr würde der Gemeindepräsident neu 22'000 Franken erhalten. Die Stimmberechtigten von Hasle stimmen am 30. November darüber ab.
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