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Grundstein für neue BLS-Werkstätte in Oberburg gelegt
Die BLS hat am Mittwoch in Oberburg den Grundstein für ihre neue Werkstätte gelegt. Die Anlage soll Ende 2028 den Betrieb aufnehmen und die Instandhaltung der Züge sichern.
Die BLS enthüllte den Grundstein gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden Oberburg und Burgdorf sowie Projektpartnern, wie das Bahnunternehmen am Mittwoch mitteilte.
Die Bauarbeiten für die neue Werkstätte am bestehenden Standort Oberburg laufen bereits seit Herbst 2025. "Wer sichere, saubere und pünktliche Züge anbieten will, muss rechtzeitig in die dafür erforderliche Infrastruktur investieren", sagte Bahn-CEO Daniel Schafer bei der Grundsteinlegung. Das Projekt stärke den Standort Oberburg langfristig und sichere Arbeitsplätze in der Region.
Die Kosten für den Um- und Neubau belaufen sich gemäss aktuellen Schätzungen auf rund 277 Millionen Franken. "Wir sind auf Kurs, sowohl bei den Kosten als auch beim Zeitplan", so Donald Vogt, CEO von Marti Gesamtleistungen, das den Um- und Neubau als Generalunternehmen plant und realisiert.
Ursprünglich in Bern geplant
Das Projekt hat eine lange Vorgeschichte. Bereits 2013 fasste die BLS den Bau einer neuen Werkstätte im Raum Bern ins Auge. Nach der Prüfung von verschiedenen Standorten entschied sich die BLS zunächst für einen solchen im Westen der Stadt Bern. Doch das Projekt auf der grünen Wiese stiess bei Anwohnern, Quartierorganisationen und Landschaftsschützern auf erbitterten Widerstand.
2022 stoppte die BLS ihre Planungen für den Standort im Westen von Bern und setzte fortan auf den Um- und Ausbau ihrer Werkstätte in Oberburg. Dort halten sich die negativen Rückmeldungen auch nach der bisher einjährigen Bauzeit in Grenzen, wie der Oberburger Gemeindepräsident Werner Kobel erklärte. (sda/neo1)
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