Nicht jeder Badieintritt kostet gleich viel. (Bild: Symbolbild / Archiv neo1)
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Grosse Preisunterschiede in Schweizer Badis
Der Konsumentenschutz hat die Kosten eines Badetags in 14 Schweizer Freibädern verglichen und ist auf grosse Preisunterschiede gestossen.
Am tiefsten muss man in Chur in die Tasche greifen, dort sind die Eintrittspreise mit 12 Franken für eine erwachsne Person am höchsten. Gar keinen Eintritt zahlt man hingegen im Berner Marzilibad. Das Freibad in Ostermundigen verlangt 5.50 pro erwachsene Person. Deutliche Unterschiede zeigen sich auch bei der Verpflegung: Für Mineralwasser zahlt man in Frauenfeld fast doppelt so viel wie in Biel. In Freiburg kostet dieses sogar mehr als eine gesüsste Cola. Wer sich eine Wasserglacé gönnen möchte, zahlt in Zürich und Luzern doppelt so viel wie in St. Gallen und Zug.
"Die Preisunterschiede haben uns überrascht", so Giulio Spano vom Konsumentenschutz. "Der Klimawandel wird auch in Zukunft hohe Temperaturen und Hitzewellen mit sich bringen. Darum ist es wichtig, dass sich alle Konsumentinnen und Konsumenten eine Abkühlung leisten können."
Der Konsumentenschutz fordert darum faire Preise, vor allem bei den Eintrittspreisen. Es sei wichtig, dass sich Familien einen Badi-Eintritt leisten können. Sei dies mit günstigen Einzeleintritten, günstigen Saisonabos oder auch einem Familienrabatt. "Uns ist aber bewusst, dass die Eintrittspreise in vielen Badis auch von der finanzielle Lage der Gemeinde abhängig sind", so Giulio Spano vom Konsumentenschutz.
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